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Archiv für Ressort Geld - Februar 2012

23 Meldungen aus dem Ressort Geld

Online-Marktplatz Ebay Verkäufer warten länger aufs Geld

Ebay will mit einem neuen System das Bezahlen sicherer machen: Künftig überweist der Käufer das Geld nicht mehr direkt an den Verkäufer, sondern an das Unternehmen. Dieses leitet den Betrag dann weiter. Ob das neue Bezahlystem - wie erhofft - mehr Verkäufer auf Ebay lockt, ist jedoch mehr als fraglich. Von Andreas Jalsovec

Aktien, Immobilien, Gold & Co. Was die Krise für mein Geld bedeutet

Die Finanzmärkte sind im Sturzflug, die Unsicherheit der Bürger steigt. Wie steht's jetzt um meine Lebensversicherung? Wie sicher ist Gold tatsächlich? Ein Überblick über die wichtigsten Anlageformen in der Krise.

Netzbetreiber dürfen Verluste auf Kunden umlegen Teldafax-Pleite könnte Strom verteuern

Strom könnte wegen der Teldafax-Pleite teurer werden. Während Hunderttausende Kunden ihr Geld abschreiben können, ist eine kleine Gruppe von Gläubigern fein raus: Die Netzbetreiber, die den Teldafax-Strom durch ihre Netze geleitet haben, dürfen ihre Verluste auf die Kunden umlegen. Das hat die Bundesnetzagentur entschieden. Für manche Kunden dürfte eine Preiserhöhung der dritte Schock sein. Von Christoph Giesen

Mehreinnahmen dank Konjunktur Millionenüberschüsse in der Pflegekasse

Der Wirtschaftsboom erlaubt es Gesundheitsminister Bahr, eine gute Nachricht nach der anderen zu verkünden: Nicht nur die Krankenkassen verzeichne Millionenüberschüsse eingenommen, sondern auch die Pflegeversicherung. Bahr knöpft sich Arbeitgeberpräsident Hundt vor. Der unterschätze, was Demenz für die Gesellschaft bedeute.

Geldanlage Wie man den richtigen Aktienfonds findet

Der Dax legt wieder zu, doch viele Privatanleger trauen dem jüngsten Anstieg nicht. Als Alternative zu einzelnen Aktien empfehlen Experten Fonds, trotzdem ist derzeit nur jeder Fünfte bereit, dort sein Geld zu investieren. Ein Finanzexperte und ein Verbraucherschützer erklären, was zu beachten ist. Von Andreas Jalsovec

Steigende Energiepreise Wenn der Strom zu teuer wird

Mehr und mehr Menschen können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Bei fast 800.000 Verbrauchern jährlich drehen die Versorger daher den Saft ab. Nur die wenigsten bieten ihren Kunden Unterstützung an, meist flattert nur die Mahnung ins Haus. Am besten soll man sich deshalb schon frühzeitig Rat holen. Von Andreas Jalsovec

Urteil zur Verstaatlichung der HRE Leere Stühle in Zombieland

Die Rettung der Pleitebank Hypo Real Estate durch den Steuerzahler hinterließ wütende und klagefreudige Anleger. Sie fühlen sich enteignet. Jetzt hat ein Gericht entschieden, ob der Staat Aktionäre so aus Unternehmen quetschen darf. Von Jannis Brühl

Preise für Immobilien Vier Zimmer - Küche - Panik

Viele Deutsche haben Angst um ihr Geld und kaufen deshalb Immobilien. Die Preise für Wohneigentum sind zuletzt doppelt so schnell gestiegen wie üblich und Makler in Ballungsgebieten feiern Rekordumsätze. Doch Experten warnen: Langfristig wird die Nachfrage eher sinken. Von Angelika Slavik

Energiekosten Welle von Strompreiserhöhungen trifft Verbraucher

Für etwa zehn Millionen Haushalte wird der Strom teurer: Im März und April wollen zahlreiche Anbieter ihre Preise erhöhen - um bis zu zehn Prozent. Für die Kunden macht der Preisanstieg im Durchschnitt gut 40 Euro aus. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Verbraucher ihren Stromanbieter künftig leichter wechseln können.

Rundumschlag von Ratingagentur Moody's prüft Bonität der halben Bankenwelt

Die Ratingagentur Moody's stellt 114 Geldhäuser unter Beobachtung. Unter den Bonitäts-Check fallen auch namhafte amerikanische und europäische Großbanken - selbst der Deutschen Bank droht eine Abwertung um zwei Noten.

Einheitliche EU-Überweisungen ab 2014 Ein Ungetüm verliert seinen Schrecken

Von "Iban, der Schreckliche" war einst die Rede. Doch ganz so schlimm wird es im neuen einheitlichen Überweisungssystem wohl nicht kommen. Statt 33 Ziffern müssen Bankkunden künftig nur 22 angeben. Das ist zwar immer noch mehr als bei den bisher gängigen Kontonummern. Doch Verbraucherschützer halten das für vertretbar - und sehen die Sicherheit gestärkt. Von Harald Freiberger

Versicherer horten Geld Koalition erwägt Kürzung des Zuschusses an die Krankenkassen

Viele Versicherer haben genug Überschüsse angehäuft, um die Beiträge für ihre Mitglieder zu senken. Doch sie wollen nicht. Finanzminister Schäuble könnte sich das Geld jetzt gegen ihren Willen holen - indem er einfach den Zuschuss des Bundes an die Krankenkassen kürzt. Von Guido Bohsem, Berlin

Neue Gebühren beim Zahnarzt Bluten für die Krone

Der Besuch beim Zahnarzt ist nicht nur unangenehm - sondern kostet auch ordentlich Geld. Seit Jahresanfang rechnen Zahnärzte viele Leistungen über eine neue Gebührenordnung ab. Die ersten Fälle zeigen: Für viele Patienten wird es deutlich teurer. Fragen und Antworten von Andreas Jalsovec

Preis für Äpfel Deutschlands Verbraucher werden veräppelt

Egal welche Sorte, egal welche Jahreszeit: Äpfel, die lose im Supermarkt verkauft werden, kosten fast überall 1,99 Euro pro Kilogramm - und damit mehr als verpackte Ware. Von Andreas Jalsovec

Riester-Sparfonds Wer kündigt, zahlt drauf

Rechtlich ist die Sache klar, wirtschaftlich sinnvoll ist sie meist nicht: Wer sich um sein Erspartes in Riester-Fonds sorgt, kann seinen Vertrag zu jedem Quartalsende auflösen. Doch das sorgt meist für finanzielle Verluste, denn bei einer vorzeitigen Kündigung wird nur das aktuelle Guthaben ausgezahlt. Es gibt allerdings eine Alternative. Von Malte Conradi und Andreas Jalsovec

Riester-Rente Weniger Geld fürs Alter

Knapp drei Millionen Deutsche haben einen Riester-Fondssparplan. In diesen Tagen bekommen sie ihre Jahresabrechnung. Und viele von ihnen sind verunsichert: Die Anbieter schichten massiv Anteile in den Fonds um - oft zum Nachteil der Kunden. Anleger sollten sich überlegen, wie wichtig ihnen die Kapitalgarantie tatsächlich ist. Von Malte Conradi und Andreas Jalsovec

Urteil zu Gutachten nach Verkehrsunfällen Wer Mitschuld trägt, muss sich die Gutachterkosten teilen

800 Millionen Euro jährlich geben die Deutschen nach Autounfällen für Gutachten aus. Jetzt hat der Bundesgerichtshof entschieden: Sind an einem Unfall mehrere Autofahrer schuld, müssen sie sich die Kosten für das Gutachten teilen. Von Helmut Kerscher, Karlsruhe

Freiheitsentzug für Steuerhinterzieher Bei einer Million endet die Milde

Wer der Staatskasse mehr als eine Million Euro vorenthält, konnte bislang mit einer Bewährungsstrafe rechnen. Nun hat der Bundesgerichtshof entschieden, diese milde Praxis zu kippen: Bei schwerer Steuerhinterziehung droht künftig Gefängnis. Auch ein Geständnis in letzter Minute schützt davor nun nicht mehr. Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

Urteil des Bundesgerichtshofs Millionen-Steuerhinterzieher müssen mit Gefängnis rechnen

Wer dem Fiskus mehr als eine Million Euro vorenthielt, kam bislang oft selbst im schlimmsten Fall mit einer Bewährungsstrafe davon. Nun hat der Bundesgerichtshof entschieden, diese milde Praxis zu kippen: Steuerhinterzieher können künftig hinter Gittern landen. Der 1. Strafsenat hob ein Urteil gegen einen Augsburger Geschäftsmann auf. Durch teilweise falsche Angaben hatte er eine günstigere Besteuerung erreicht, wodurch dem Fiskus 1,1 Millionen Euro entgangen waren.

Unerwünschte Werbeanrufe Wenn Gewinnspiel-Firmen Konten plündern

Sie versprechen Autos, Reisen, Häuser oder Bargeld, doch die Teilnahme an Lotterien gibt es nicht umsonst: Dubiose Gewinnspiel-Firmen erschleichen sich am Telefon Kontonummern - und buchen ab. Eigentlich sind diese Werbeanrufe schon seit Jahren verboten, doch das bringt wenig. Eine Bestandsaufnahme von Andreas Jalsovec

Steuern sparen 2011 10 Tipps für die Steuererklärung

Millionen Arbeitnehmer rechnen in den kommenden Wochen mit dem Fiskus ab. Spaß macht es nicht, aber es lohnt sich: Im Schnitt bekommt jeder 800 Euro zurück. Die besten Tipps, um sich das Geld zurückholen. Von Malte Conradi

Heizkosten-Urteil des BGH
Heizkosten-Urteil des BGH Warum das Heizen jetzt gerechter wird

Mieter müssen nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs nur noch den Betrag bezahlen, für den sie tatsächlich heizen. Pauschale Abrechnungen gelten als unzulässig. Für das Portemonnaie bedeutet dies in den meisten Fällen keine Verbilligung, aber mehr Gerechtigkeit. Positiv könnte sich die Entscheidung außerdem aus ökologischer Sicht auswirken. Ein Kommentar von Wolfgang Janisch

Urteil des Bundesgerichtshofes Vermieter dürfen Heizkosten nur nach exaktem Verbrauch abrechnen

Einige Vermieter machen es sich einfach: Sie rechnen bei den Heizkosten nicht nach dem genauen Verbrauch ab, sondern stellen ihren Mietern in Rechnung, was sie als Hauseigentümer pauschal an den Energieversorger entrichtet haben. Das erklärten die BGH-Richter für unzulässig und stärkten damit die Rechte der Mieter.