Sie haben Ihren Adblocker auf unserer Seite aktiviert. Bitte deaktivieren Sie diesen für SZ.de! mehr zum Thema

bedeckt München

Archiv für Ressort Wirtschaft - 2011

1842 Meldungen aus dem Ressort Wirtschaft

Schuldenkrise in Europa Ratingagentur S&P droht Deutschland mit Herabstufung

Auch Europas Musterknaben sind nicht mehr sicher: Die US-Ratingagentur Standard & Poor's droht Deutschland und weiteren starken Euro-Ländern mit dem Verlust der Bestnote AAA für ihre Kreditwürdigkeit. Nach US-Börsenschluss meldete S&P, den Ausblick für insgesamt 15 Länder der Eurozone auf "negativ" gesenkt zu haben. Die Herabstufung kann innerhalb von 90 Tagen folgen. Von Simone Boehringer, Harald Freiberger und Nikolaus Piper

111205_wir_commerzbank
Spekulationen um Commerzbank Deutschland bereitet Bankenrettung vor

Der stillgelegte Rettungsfonds Soffin soll in aller Eile wiederbelebt werden. Wegen der Commerzbank? In Regierungskreisen wird bestritten, dass das Vorgehen in direktem Zusammenhang mit der Lage bei der deutschen Sorgenbank Nummer eins steht. Von Guido Bohsem und Harald Freiberger

Thyssen-Krupp Ende einer Zweckgemeinschaft

Lange regierten sie gemeinsam Thyssen-Krupp. Doch jetzt will Oberaufseher Gerhard Cromme Ex-Chef Ekkehard Schulz offenbar loswerden. Von Karl-Heinz Büschemann

Treffen in Paris zur Schuldenkrise Merkel und Sarkozy wollen automatische Strafen für Schulden-Staaten

Europas Zuchtmeister stellen in Paris ihre Pläne vor: Merkel und Sarkozy sprechen sich gegen Euro-Bonds, aber für einen vorgezogenen Rettungsschirm, automatische Strafen für Defizit-Sünder sowie einen neuen EU-Vertrag aus - und wollen zur Not einen Teil der EU-Staaten ignorieren. Doch gegen die Ideen formiert sich bereits Widerstand.

Schuldenkrise in Europa Wir leben nicht über unsere Verhältnisse!

In der Euro-Krise wird wieder einmal der ausufernde Sozialstaat für die hohen Staatsschulden Deutschlands verantwortlich gemacht. Doch drei Viertel der Schulden haben andere Ursachen - zum Beispiel die deutsche Einheit. Ein Gastbeitrag von Gert G. Wagner

Euro-Krisentreffen von Merkel und Sarkozy Das Tandem arbeitet am großen Wurf

Sie geben die Marschroute vor: Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy stellen ihre Pläne zum Umbau Europas vor. Berichten zufolge wollen die beiden Hilfe aus Übersee holen, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Damit sie Europa zu deutscher Haushaltsdisziplin zwingen kann, ist die Kanzlerin möglicherweise auch bereit, bei bisher unverhandelbaren Punkten nachzugeben - und einen Verhandlungserfolg vom Oktober 2010 wieder zu opfern.

Siemens Löscher drängt weiter auf Osram-Börsengang

"Osram ist bereit": Siemens-Vorstandschef Peter Löscher will die Konzerntochter Osram weiterhin unbedingt an die Börse bringen, kann aber keinen Zeitrahmen nennen. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung kündigt Löscher zudem an, massiv in das Geschäft mit Elektroautos zu investieren.

Umbau des Energiekonzerns RWE baut Tausende Stellen ab

Erst Eon, nun RWE: Auch der Essener Energieriese muss drastisch sparen und will Unternehmensanteile in Milliardenhöhe verkaufen. Bis zu 8000 Arbeitsplätze sind davon betroffen.

Wege aus der Schuldenkrise Schluss mit den Horrorszenarien!

Meinung "Europa am Abgrund", "eine deutsche Tragödie", "Desaster" - mit jedem Tag werden die Horrorszenarien für den Euro dramatischer. Doch so weit ist es noch lange nicht. Zwar gibt es keinen Anlass, die Probleme kleinzureden. Aber die Apokalyptiker gehören in die Schranken gewiesen. Denn wer von Alternativlosigkeit redet, gibt sich auf. Ein Kommentar von Marc Beise

Prozess gegen Ex-Chef der Deutschen Bank Ist ja unwichtig, was der Herr Breuer sagt

Falschaussage. So lautet der Vorwurf gegen den früheren Deutsche-Bank-Chef Rolf-E. Breuer. Doch nach einer unerwarteten Zeugenaussage gibt der Richter einen bemerkenswerten Hinweis. Und Breuer kann mit einem Freispruch rechnen. Von Klaus Ott

Gerangel bei der EZB Und die wollen den Euro retten?

Nord gegen Süd, Mann gegen Frau, klein gegen groß: In der Europäischen Zentralbank kämpfen die Länder um wichtige Posten. Schuld an der Eskalation des Streites ist ein Spanier. Von Javier Cáceres, Helga Einecke und Alexander Hagelüken

Korruption in der Welt "Deutschland liegt sogar vor Bahrain"

Schmiergeld für alle: Viele Organisationen messen die weltweite Verbreitung von Korruption - und kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Ein Gespräch mit Christian Humborg, dem Geschäftsführer von Transparency International Deutschland, über einseitige Urteile und die Frage, ob schmieren schlimmer ist, als sich schmieren zu lassen. Interview: Anja Perkuhn

Großbritannien Bank verkauft 918 Kneipen

Auf der Suche nach Flüssigem: Bei der verstaatlichten Royal Bank of Scotland herrscht Ausverkauf. Sie wird alle ihre Kneipen an Heineken los. Einer davon gehörte einst Madonna.

Globale Schuldenkrise Schicksalstage im Dezember

Meinung Dauernd Krise, dauernd Rettungsgipfel, dauernd Gerede über die große Katastrophe. Doch diesmal haben die Politiker recht, wenn sie von den "zehn entscheidenden Tagen" sprechen, die nun anstehen. Denn Europa steht bedrohlich vor dem Lehman-Moment - und es gilt, einen epochalen Absturz der Weltwirtschaft zu verhindern. Ein Kommentar von Nikolaus Piper

Enge Verquickung an der Wall Street Raus aus der Ratingagentur, rein in die Bank

Unabhängigkeit sieht anders aus: Schon seit langem kritisieren Beobachter eine zu enge Verbindung zwischen den Ratingagenturen und den Unternehmen, die sie bewerten. Nun zeigt eine neue Studie, dass viele Mitarbeiter ausgerechnet zu den Firmen wechseln, die vorher von ihrer Agentur benotet wurden.

Stahlkonzern legt Zahlen vor Miserables Jahr für ThyssenKrupp

Auf den 200. Geburtstag des Stahlkonzerns folgt der Kater: Massive Abschreibungen bescheren ThyssenKrupp einen Jahresverlust von fast 1,8 Milliarden Euro. Schuld sind schlechte Nachrichten aus Brasilien.

Arbeitsministerium prüft Jobcenter Missbrauch von Ein-Euro-Jobs

Aufregung um die Ein-Euro-Jobs: Eigentlich sollen Hartz-IV-Empfänger nur Aufgaben übernehmen, die sonst niemand macht. Doch jetzt zeigt ein interner Prüfbericht des Bundesarbeitsministeriums, dass diese Jobs oftmals reguläre Arbeitsplätze ersetzen. Von Thomas Öchsner

Mit Social Games an die Börse Mehr als nur Spielgeld

Virtuelle Schafe, Traktoren oder Äcker zu Centbeträgen: Das Geschäft mit Social Games im Netz ist eine Goldgrube. Der Spieleentwickler Zynga bietet nun eine Möglichkeit zur ganz realen Geldanlage. Er will an der Börse eine Milliarde Dollar einnehmen. Doch Turbulenzen an den Finanzmärkten stören die Pläne. Von Varinia Bernau

Suchmaschinenkonzern plant Lieferservice Google will in Amazons Kerngeschäft wildern

Beim E-Commerce macht den Pionieren von Amazon keiner was vor. Bis jetzt. Der Online-Händler hat zwar die Erfahrung, den Mut und das Geld hat aber Google: Der Suchmaschinenkonzern will Amazon mit einem eigenen schnellen Lieferdienst angreifen - und sucht dafür Allianzen mit den großen Einzelhandelsketten.

Insolventer Druckmaschinenbauer Kredit für Manroland

Manroland erhält eine Gnadenfrist: Insolvenzverwalter Schneider handelt mit den Gläubigerbanken einen Kredit von zehn Millionen Euro für den insolventen Hersteller von Druckmaschinen aus. Der Geschäftsbetrieb kann vorübergehend weitergehen. Von Stefan Mayr, Augsburg

Schuldenkrise in Europa Merkel lockert ihren harten Euro-Kurs

Schluss mit dem ungenierten Schuldenmachen: Sarkozy und Merkel wollen ein Konzept, das die Haushaltspläne der Euro-Staaten einer scharfen Aufsicht unterwirft. Doch da die Umsetzung auch im besten Fall Monate dauern würde, könnte die EZB noch mehr Anleihen von Krisenstaaten kaufen. Merkel sieht das kritisch, würde eine Ausweitung aber nicht öffentlich kritisieren - um Zeit zu gewinnen. Von Claus Hulverscheidt und Stefan Ulrich

Überschuss aus dem Ölexport Vereinigte Emirate von Amerika

Die Regierung in Washington freut sich: Erstmals nach 62 Jahren exportieren die USA mehr Ölprodukte als sie einführen. Das Land muss nun weniger Rücksicht auf Öllieferanten aus dem labilen Nahen Osten nehmen - doch zugleich wächst die Macht einer amerikanischen Lobbygruppe. Von Nikolaus Piper

Europa in der Schuldenkrise Rösler plädiert für härtere Schuldengrenzen

Darf's noch ein bisschen strenger sein? Im Kampf um die Euro-Rettung bringt Wirtschaftsminister Rösler eine niedrigere Defizitgrenze in Spiel - und zwar eine von nur noch zwei Prozent statt drei Prozent. Zudem will er der Euro-Zone ein Aufpasser-Gremium verpassen.

Industrie schrumpft Krise des Westens setzt China zu

Chinas boomende Wirtschaft soll die Schuldensünder Europa und USA retten. Doch jetzt schrumpft die Wirtschaft des Exportweltmeisters zum ersten Mal seit fast drei Jahren - und schuld daran sind ausgerechnet Europa und die USA.

Transparency legt Index vor Wo die Korruption blüht

183 Staaten hat Transparency International in Kategorien zwischen "höchst korrupt" bis "sehr sauber" eingeteilt. Das Ergebnis: In Neuseeland wird am wenigsten geschmiert, in Nordkorea und Somalia grassiert die Korruption. Schlusslichter in der EU sind Italien und Griechenland.

Notenbanken senken Kosten für Banken Ihr Herren, lasst es Geld regnen

Von der Europäischen Zentralbank bis zur amerikanischen Fed - die wichtigsten Notenbanken stemmen sich gemeinsam gegen den Absturz. Sie fluten die Märkte mit Geld. Der Grund: Europas Banken kamen kaum noch an Dollars. Die Börsen danken es ihnen. Die Welt kämpft gegen den Absturz. Von Helga Einecke, Moritz Koch und Markus Zydra

Autohersteller BMW und Toyota besiegeln Diesel-Deal

Tausche Dieselmotoren gegen Batterietechnik: BMW und Toyota vereinbaren, eng zusammenzuarbeiten. Die Münchner Nobelmarke interessiert sich vor allem für das Wissen der Japaner über umweltfreundliche Elektroantriebe.

Video
Summa summarum Hart bleiben, Frau Merkel!

Video Der Druck aus den anderen Staaten auf Deutschland ist immens, die Forderung: Die Bundesrepublik soll endlich die Geldschleusen für Europa öffnen. Dabei verdient die zögerliche Haltung der Kanzlerin Respekt. Die Devise muss lauten: Geld gibt es nur gegen Reformen. Von Marc Beise

EU-Kommission will Macht der Wirtschaftsprüfer brechen Beraten verboten

Zu viel Macht in zu wenigen Händen: EU-Kommissar Barnier will die Macht der "Großen Vier" der Wirtschaftsprüfer brechen: Deloitte, Ernst & Young, KPMG und PricewaterhouseCoopers. Sie sollen keine Beratung mehr anbieten dürfen. Es wäre ein extremer Schlag für ihr Geschäftsmodell.

Wege aus der Euro-Krise Was jetzt zu tun ist

Furcht vor der globalen Finanzschmelze: Die Europäische Währungsunion steht am Abgrund. Staaten kämpfen gegen die Schuldenlast, Banken stecken in Geldnot, Anleger flüchten aus dem Euro. Und jetzt? Ein Fünf-Punkte-Programm für den Weg aus der Krise. Von Catherine Hoffmann

Beratung zur Euro-Krise Finanzminister rufen Weltwährungsfonds zur Hilfe

Mit einer Hebelung wollen die Finanzminister der Euro-Länder die Schlagkraft des Rettungsfonds EFSF mindestens verdreifachen. Doch mehrere Länder befürchten, dass selbst diese Erweiterung nicht reichen wird, um finanziell angeschlagene Länder vor der Pleite zu bewahren. Jetzt soll der Internationale Währungsfonds helfen. Von Cerstin Gammelin, Brüssel

Arbeitslosenzahlen fallen weiter Arbeitsmarkt trotzt Schuldenkrise

In Europa tobt die Schuldenkrise, doch der Arbeitsmarkt in Deutschland entwickelt sich weiter positiv. Auch im November blieb die Anzahl der Arbeitslosen unter drei Millionen.

Neue Kritierien bei Standard & Poor's Rating-Riese stuft 15 Großbanken herab

Rundumschlag gegen die Bankenwelt: Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit von 15 der weltweit größten Finanzinstitute herabgestuft. Vor allem Banken aus den USA sind betroffen. Die deutschen Institute behalten vorerst ihre guten Noten, der Deutschen Bank attestiert S&P aber negative Aussichten.

Fluglinie beantragt Insolvenz Sanierung durch Bankrott

Die Fluggesellschaft American Airlines ist Pleite. Nun soll das US-Konkursrecht der Traditionsgesellschaft einen Neuanfang ermöglichen. Darum werden womöglich die Reisende von der Pleite nicht viel spüren. Von Nikolaus Piper, New York

Drittgrößte US-Fluglinie ist pleite American Airlines beantragt Insolvenz

Viele Schulden, hohe Spritkosten und eine scharfe Konkurrenz: American Airlines kommt nicht aus der Krise. Nun beantragt die drittgrößte Fluggesellschaft der USA Insolvenz - und wechselt gleich auch noch den Chef.

Fitch senkt Ausblick Ratingagentur warnt USA vor Herabstufung

Das Super-Komitee gescheitert, die Schulden bei rekordverdächtigen 15 Billionen Dollar: Der Druck auf die amerikanische Wirtschaft ist immens - und droht noch größer zu werden. Nun erwägt die Ratingagentur Fitch, der größten Volkswirtschaft der Welt die Bestnote zu entziehen.

Euro-Rettung Wenn sich das Parlament missachtet fühlt

Die ganze Euro-Retterei geht bisweilen so schnell, dass sich das Parlament in manchen Fragen von der Regierung übergangen fühlt. Nun kommt es zu zwei Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht. Von Wolfgang Janisch

Urteil des Rating-Riesen Standard & Poor's droht Frankreich - diesmal wirklich

Anfang November war es angeblich ein Computerfehler, jetzt meint es Standard & Poor's ernst: Die Ratingagentur könnte den Ausblick für Frankreichs Spitzenbonität auf "negativ" senken. Doch auch diesmal gibt es Ungereimtheiten - denn ursprünglich wollte S&P das schon vergangene Woche verkünden.

Finanzierungbedarf der Euro-Länder Summen, die Investoren überfordern

Es fehlt an Geld. Immer mehr Euro-Länder haben Probleme, laufende Kosten zu decken. Für Italien, Spanien und Frankreich wird es in den kommenden Monaten eng - doch woher sollen all die riesigen Summen kommen? Von Simone Boehringer

Klaus Franz Blitz und Donner für "Mister Opel"

Er war lange mächtiger Betriebsratschef beim Rüsselsheimer Autobauer. Nun aber muss Klaus Franz dem ermittelnden Staatsanwalt einige Sonderzahlungen erklären. Von Thomas Fromm und Hans-Jürgen Jakobs

Kampf gegen die Schuldenkrise Europa wagt sich an die Billionen-Frage

Der Rettungsfonds steht: Die Euro-Finanzminister einigen sich, wie der Hebel konkret funktionieren soll. Von Januar an können Krisenstaaten mindestens 750 Milliarden abrufen - und schon bald soll Italien vorbeugende Kredite beantragen. Zugleich erwartet Polens Finanzminister, dass mehr Billionen nötig werden als erwartet. Von Cerstin Gammelin und Claus Hulverscheidt

Vorbereitung am Devisenmarkt Spiel mit der Drachme

Die Märkte üben die Katastrophe: Um auf alle Szenarien vorbereitet zu sein, spielt der weltgrößte Devisen- und Staatsanleihen-Broker ICAP bereits den Zusammenbruch der Euro-Zone und die Rückkehr der griechischen Drachme durch.

Gemeinsame Bonds der AAA-Staaten Verwirrung um Alleingang der Euro-Elite

Die Besten sollen es richten: Deutschland plant angeblich, gemeinsam mit anderen Top-Euro-Staaten eigene Anleihen herauszugeben. Stimmt alles nicht, behauptet die Bundesregierung. Und doch: Europa muss an das Geld privater Investoren kommen.

Konjunkturausblick OECD befürchtet Rezession in der Euro-Zone

Es wird ein harter Winter: Die Wirtschaft der Euro-Zone schrumpft dem Konjunkturausblick der OECD zufolge deutlich. Das liegt vor allem am Einbruch in Krisenstaaten wie Portugal oder Griechenland. Aus deutscher Sicht gibt es noch etwas Hoffnung.

BMW und Toyota Unter der Haube

BMW will Dieselmotoren an Toyota liefern. Dafür erhoffen sich die Bayern Einblicke in die Hybridtechnologie der Japaner. Von Thomas Fromm

Lösungen für die Schuldenkrise Endspiel um den Euro

Meinung Die Schuldenkrise eskaliert, die Politik muss verstehen: Sie hat nur noch einen Schuss frei, um die Krise zu bewältigen. Wenn Merkel & Co. in den nächsten Tagen kein Vertrauen schaffen, steht im kommenden Jahr das Finanzsystem still - mit dramatischen Folgen für die Realwirtschaft und das tägliche Leben. Auch im reichen Deutschland. Ein Kommentar von Marc Beise

Angestellte bei Fremdfirmen Gewerkschaften geißeln Werkverträge als Lohndrückerei

Unternehmen vergeben immer mehr Aufgaben an Fremdfirmen. Deren Angestellte werden oft mit Werkverträgen beschäftigt - und verdienen deshalb weniger. Eigentlich sollte das Modell Arbeitsplätze sichern, aber jetzt geißeln Gewerkschaften es als Lohndrückerei. Von Thomas Öchsner

Manroland-Insolvenzverwalter Schneider Mann für außergewöhnliche Aktionen

Um Geld einzutreiben, ließ Werner Schneider schonmal die Boeing 737 des thailändischen Kronprinzen beschlagnahmen. Jetzt will der Insolvenzverwalter beim Druckmaschinenhersteller Manroland retten, was zu retten ist. Von Dieter Sürig

Kaufhof-Interessent Benko Werbetrubel in Deutschland, Schmutzkübel in Österreich

Der junge Österreicher René Benko will Kaufhof übernehmen. In seiner Heimat ermittelt angeblich die Staatsanwaltschaft gegen seine Immobilienholding Signa - wegen Geldwäsche. Aus dem Unternehmen heißt es: "Wir haben nichts zu verbergen." Von Caspar Busse

Schuldenkrise in Europa Merkel und Sarkozy planen neuen Stabilitätspakt

Ein Europa der zwei Geschwindigkeiten könnte Wirklichkeit werden: Deutschland und Frankreich wollen Zeitungsberichten zufolge einen neuen, strengen Wachstumspakt schließen - und damit nicht auf die unwilligen Euro-Staaten warten. Kanzlerin Merkel müsste für diese Koalition der Sparwilligen aber einen Preis zahlen.