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bedeckt München

Archiv für Ressort Geld - September 2013

26 Meldungen aus dem Ressort Geld

Nahrungsmittelverschwendung US-Manager will Laden für abgelaufene Lebensmittel eröffnen

Viele Lebensmittel werden weggeworfen, weil Verbraucher von den Haltbarkeitshinweisen auf Packungen verwirrt sind. Ein US-Unternehmer will das jetzt ändern, mit einem Laden für abgelaufene Lebensmittel. Damit will er nicht nur der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenwirken, sondern auch etwas für die Gesundheit der Amerikaner tun.

Schrebergärten in Deutschland Großer Druck aufs kleine Glück

Früher galten sie als spießig, heute kommen die Hipster und nennen es "urban gardening": Schrebergärten sind bei Deutschlands Großstadtbewohnern nach wie vor beliebt. Doch jetzt bedroht die Immobilienwirtschaft das eingezäunte, kleine Glück: Es soll neuen Wohnanlagen weichen. Von Angelika Slavik

Bundesnetzagentur Erste Strafen gegen Warteschleifen-Sünder

Die Bundesnetzagentur geht erstmals gegen kostenpflichtige Warteschleifen bei Sonderrufnummern vor. Der Betreiber eines Telefonerotikdienstes und der Kundenservice eines Textilunternehmens dürfen den Kunden keine entsprechenden Rechnungen stellen - woraufhin das Modelabel nun kostenfreie Nummern verwenden will.

Neues Anti-Abzocke-Gesetz Also doch Verbraucherschutz

Ein Tag bleibt noch Zeit, und den nutzt der Bundesrat: Er verabschiedet das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken noch vor der Bundestagswahl. Endlich könnten lästige Telefonwerbung, betrügerische Inkassofirmen und überzogene Abmahnungen weniger werden. Von Daniela Kuhr

Pleite und Auflösung von Firmen Betriebsrente ade

Eine betriebliche Altersvorsorge ist eine sichere Sache, denken viele Arbeitnehmer - während die Betriebe schon einkalkulieren, das Geld nur 80 Prozent der früheren Beschäftigten auszuzahlen. Was bei Pleite und Auflösung der Firmen passiert und wann Beitragszahler schnell handeln müssen. Von Thomas Öchsner

Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen Stiftung Warentest warnt vor falschen Riester-Rückbuchungen

Erst gefördert, dann wieder genommen: Der Staat bucht bei Riester-Sparern nach Jahren Zulagen wieder zurück. Das ist nicht immer legal. Beschwerden sind möglich, aber schwierig.

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Finanzdatenbank der NSA Die Spur des Geldes

Der US-Geheimdienst NSA soll nicht nur den weltweiten Zahlungsverkehr und die Ströme großer Kreditkartenfirmen im Auge haben, sondern dafür auch eine eigene Finanzdatenbank aufgebaut haben. Durch die Enthüllungen rücken Datenschutzvereinbarungen zwischen der EU und den USA zum Unternehmen Swift wieder in den Blick. Von Andrea Rexer und Claus Hulverscheidt

Rentenzahlungen aus Griechenland Mühseliges Warten auf Geld

Als 2011 herauskam, dass die griechische Rentenkasse bis zu acht Milliarden Euro an Tote überwiesen hatte, war klar: Schärfere Kontrollen sind nötig. Diese könnten nun der Grund dafür sein, dass in Deutschland lebende Ruheständler vergeblich auf Geld aus Athen warten. Von Thomas Öchsner

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Selbst für das Alter vorsorgen Was bringt mir eine Lebensversicherung?

Die Lebensversicherung hat an Attraktivität als private Altersvorsorge eingebüßt. Worauf es beim Vertragsabschluss ankommt und ob sich eine Lebensversicherung trotzdem noch lohnt. Von Katarina Lukac

Neue Meldestelle des Kartellamts Autofahrer können Benzinpreise live online vergleichen

Wo ist der Sprit am günstigsten? Die schwankenden Preise an den Tankstellen verwirren die Verbraucher. Deswegen startet das Kartellamt nun eine amtliche Datenbank. Autofahrer können ab sofort in Echtzeit überprüfen, wo Benzin in ihrer Nähe wie viel kostet.

Arzneiverordnungsreport Patienten zahlen zu viel für Medikamente

Milliarden für die Pharmaindustrie: Eine Studie sieht erhebliche Sparpotentiale für die gesetzlich Versicherten. Manche Medikamente seien viel zu teuer.

Auskunftsdatei für Kreditvergabe Tipps zum Umgang mit der Schufa

Ein Mann will 10.000 Liter Heizöl per Überweisung bezahlen. Wie immer. Doch das klappt dieses Mal nicht, es liegt ein Haftbefehl gegen ihn vor - eine Verwechslung im Verzeichnis der Schufa, wie sich herausstellt. Fehler sind bei der Auskunftei keine Seltenheit. Von Silke Bigalke

Urteil des BGH Lebensversicherer müssen bei Kündigung mehr zahlen

Wer seine Police kündigt, darf nicht mit zu hohen Abschlägen abgespeist werden. Das hat der Bundesgerichtshof nun entschieden. Die Konzerne kassieren aber immer noch viel - und Betroffene müssen sich sputen. Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe, und Herbert Fromme

Wertpapiere Banken laden unliebsame Aktien bei ihren Kunden ab

Deutsche Banken sollen ihren Kunden in den vergangenen Jahren massenweise Aktien angedreht haben, die sie selbst loswerden wollten. Besonders offensiv gingen demnach Institute vor, die selbst ein "aktives Vermögensmanagement" betreiben. Von Hans Bentzien, Wall Street Journal Deutschland

Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte Stirb langsam, Finanztransaktionsteuer

Es gab eine Zeit, da drängten Deutschland und andere EU-Staaten massiv auf eine Finanzsteuer. Doch das ist lange her. Jetzt scheint die europäische Umsatzsteuer auf Bankgeschäfte vom Tisch - sie steht schlicht nicht mehr auf der Tagesordnung der Minister. Von Cerstin Gammelin, Brüssel

Anlagestrategien Sieben Todsünden der Geldanlage

Sie jagen kurzfristige Renditen, haben zu viel Selbstvertrauen oder laufen der Herde hinterher. Anleger machen viele Fehler. Sieben Fehler, die jeder vermeiden sollte. Von Kirsten Grind, Wall Street Journal Deutschland

Bilder
Lebensmittel-Lügen Tricks und Finten im Supermarkt

Bilder Deutscher Käse unter griechischer Flagge, Kalbsleberwurst vom Schwein oder Sylter Spezialitäten aus Hamburg: Lebensmittelhersteller greifen tief in die Trickkiste, um ihre Produkte besser zu verkaufen. Wo Kunden an der Nase herumgeführt werden und wie sie sich wehren können. Von Larissa Holzki

Roaminggebühren in der EU Die Grenzen im Himmel sollen fallen

Die EU-Kommission will die hohen Gebühren für Handynutzung im Ausland aufheben. Ihr Modell soll die Telekom-Unternehmen zur freiwilligen Abschaffung der Roaming-Gebühren zwingen. Ob die Kunden davon profitieren, ist ungewiss. Von Javier Cáceres, Brüssel

Unerlaubte Gebühren der Banken Teurer Service

800 Euro Gebühr für die Ausstellung eines Kredits? Banken lassen immer wieder Leistungen teuer bezahlen, die sie eigentlich gratis erbringen sollten. Was Kunden zahlen müssen - und was nicht. Von Berrit Gräber

Rauchen in Mietwohnungen Stinken prinzipiell erlaubt

Unbeliebt, aber nicht rechtlos: Mietern das Rauchen in der Wohnung zu verbieten, ist schwieriger, als viele denken. Beschwerdeführer müssen nämlich vor Gericht beweisen, dass der Geruch nicht zumutbar ist oder die Emissionen aus der Nachbarwohnung ihre Gesundheit gefährden. Von Catrin Gesellensetter

Steuerliche Förderung von Familien Schlechte Noten fürs Familiensplitting

Mit dieser Idee zieht die Union in den Wahlkampf: Sie will bei der Steuer nicht länger ausschließlich Ehen fördern, sondern künftig auch Kinder mitberechnen. Ökonomen haben die Pläne nun überprüft - das Ergebnis ernüchtert. Von Claus Hulverscheidt, Berlin

Wirtschaftsministerium Abwrackprämie für die Energieberatung

Bei Autos ging es noch um fünf Milliarden, bei der Gebäudesanierung ist es eine Viertelmillion: Diesen Betrag gibt das Wirtschaftsministerium zusätzlich aus, um Hausbesitzer zu einer Energieberatung zu locken - die ersten 1000 Anmeldungen erhalten jeweils 250 Euro erstattet.

Irritierende Krankheitsmeldungen Fast jede zweite Krankenkasse auffällig

Auffällig viele Herzinfarkte bei einer Krankenkasse, übermäßig viele Hautgeschwüre bei einer anderen: Zahlreiche Krankenkassen scheinen einem Zeitungsbericht zufolge die Krankheiten ihrer Versicherten nicht korrekt zu melden. Die zuständige Behörde fordert Aufklärung von den Versicherern.

Auffälligkeiten bei Patientendaten Warum Krankenkassen ihre Versicherten kränker machen

Zahlreiche gesetzliche Krankenkassen in Deutschland stehen im Verdacht, falsche Angaben über den Gesundheitszustand ihrer Patienten gemacht zu haben. Das Makabere daran: Für die Versicherungen wäre das lukrativ. Wie das System funktioniert.

Höhere Ökostrom-Umlage Strom wird deutlich teurer

Die Strompreise werden im kommenden Jahr erneut steigen. Grund dafür ist eine Erhöhung der Ökostrom-Umlage. Ein Drei-Personen-Haushalt muss 40 Euro mehr zahlen. Das Kuriose: Die Preise steigen, weil der Strom derzeit so billig ist. Von Daniela Kuhr

Insolvenzen 500 Millionen Euro Schaden durch Franchise-Pleiten

McDonald's, Fressnapf oder Schülerhilfe: In Deutschland wächst die Franchise-Branche. Doch das Risiko für Existenzgründer ist groß, berichtet das Magazin "Spiegel". Der Schaden durch Insolvenzen liege bei einer halben Milliarde Euro. Einen gesetzlichen Schutz gibt es nicht.